Prognose

Schöne neue Welt? Donald Trump (Präsident der USA)

Wer hätte das gedacht - der Wahlsieg des Unternehmers Donald Trump zum 45. amerikanischen Präsidenten überraschte selbst Politikexperten. Seit seinem Amtsantritt vergeht kaum ein Tag, an dem der Mann mit der markanten Frisur und dem ausgeprägten Selbstbewusstsein nicht in irgendein Fettnäpfchen tritt, dreist Fakten zu alternativen Wahrheiten umdeutet, Regierungen vor den Kopf stößt oder Bevölkerungsgruppen diffamiert. Wie bildet sich sein Charakter im Horoskop ab?
Zunächst einmal muss betont werden, dass die moderne Astrologie lediglich die Anlagen eines Menschen im Horoskop sieht - was er daraus macht, unterliegt dem freien Willen und der Lernbereitschaft. Mit anderen Worten: Wir sehen Neigungen, aber nicht den Charakter, für den ist jeder selbst verantwortlich!

Schöne neue Welt? Donald Trump (Präsident der USA)

Die Macht der Worte

Fake News und alternative Fakten

Trotzdem sind viele Züge des Präsidenten klar in seinem Horoskop erkennbar. Trump wurde am 14. Juni 1946 um 10:54 Uhr Ortszeit in New York geboren. Demnach ist er ein Zwilling mit Löwe-Aszendent. Der Löwe-Aszendent kann in seiner besten Version warmherzig und großzügig sein, in seiner schlechtesten Version ein herrschsüchtiger Egomane. Kriegsplanet Mars steht nah am Aszendenten und unterstreicht ein aggressives Vorgehen gegen alles, was sich ihm in den Weg stellt. Darüber hinaus erklärt dies die Neigung Trumps, auf Spaltung zu setzen und Fronten zu schaffen, statt Brücken zu bauen. Eine Zwillinge-Sonne ist an sich nicht an Macht und Anerkennung interessiert. Die Sonne in Trumps Horoskop ist Aszendentenherrscher und zeigt in Zwillinge an, wie er sich die Macht und die Siege sichert, die einem Löwe-Aszendenten so wichtig sind: mit geschickten Worten und dem Tricksen mit Fakten. Dass die Sonne in Konjunktion mit Uranus steht, macht im günstigen Fall originell, schlimmstenfalls unberechenbar - hier im Umgang mit dem, was Zwillinge am besten können: dem Umgang mit Worten und Informationen. Der Krebs-Merkur (herrscht über Kommunikation) im Quadrat zu Neptun (regiert Sehnsüchte) unterstreicht die Aufgabe des Horoskopeigners, sich weder etwas schönzureden noch zu täuschen oder sich aufgrund von Wunschdenken täuschen zu lassen.

Trump ist während einer totalen Mondfinsternis geboren. Finsternisse - der Name sagt es bereits - bedeuten in der Astrologie traditionell nichts Gutes. In der modernen Astrologie würde man sagen: Hier hat der Geborene eine Lernaufgabe, nämlich die durch den Mond angezeigten Emotionen und sachlichen Überlegungen (Sonne in Zwillinge) in Einklang zu bringen.

"Great" um jeden Preis

Vom Dealmaker zum Trumpeltier?

Der Wahl-Slogan "Make America great again!" passt zum Aszendenten und zum wachstumsorientierten und selbstbewussten Schütze-Mond des Präsidenten: Nichts ist groß genug! Das trifft den Nerv der Volksseele im Land der unbegrenzten Möglichkeiten, allerdings wächst das Misstrauen, ob Trump dabei auch wirklich das Wohl der Nation oder nur sein eigenes im Sinn hat.

Mit so viel Feuer hat man viel Selbstvertrauen und lässt sich nichts sagen, sondern macht selbst die Ansagen. Die Schattenseite der Feuerbetonung: Bloß keine Schwäche zeigen! Und so fällt es Trump vermutlich schwer, sich selbst Fehler einzugestehen. Dass er auf Kritik so empfindlich reagiert wie ein wütendes Kind, ist kein Geheimnis. Er stellt sich gern als Erfolgsmensch dar, der es aus eigener Kraft an die Spitze geschafft hat. Wahr ist, dass er viele verschiedene Unternehmungen an die Wand fuhr. In den 90ern wäre die Trump Organization fast bankrottgegangen und Trump schaffte es nur mit der Hilfe seines reichen Vaters und mit öffentlichen Mitteln, seine Karriere aufzubauen. Schließlich fokussierte er sich auf das, was für ihn am besten funktionierte: die Lizenzierung seines Namens. Bleibt abzuwarten, ob seine Präsidentschaft ein Erfolgsmodell ist - oder wie so viele seiner anderen Unternehmungen kläglich scheitert.

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